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Dr. Peter Ahrens gab während unseres Patiententreffens 2011 einen Überblick über aktuelle Therapiemöglichkeiten:
Therapie bei PCD
Eine ursächliche Therapie der PCD gibt es nicht. Die symptomatische Therapie führt jedoch dazu, dass Patienten ein weitgehend normales Leben führen können. Entscheidend ist eine frühe Diagnosestellung. PCD-Patienten kommen im Prinzip „gesund“ zur Welt. Erst die nach der Geburt einsetzenden wiederkehrenden Infektionen führen zu einer Schädigung der Zielorgane und langfristig auch zu Veränderungen, die dann eigenständig Krankheitsbedeutung bekommen. Die Bronchiektasie als schwerste Schädigung der Lunge entsteht als Folge wiederholter Lungenentzündungen. Sie ist also durch rechtzeitige Behandlung vermeidbar oder zumindest über Jahrzehnte im Auftreten verzögerbar. Wesentlichstes Behandlungsprinzip ist daher ein überwiegend vorbeugendes Therapieregime und beim Auftreten von akuten Erkrankungen, wie z.B. einer Lungenentzündung, eine rasche und auf die möglichen Erreger ausgerichtete Therapie. Je nach Schweregrad der Akuterkrankung und Erreger kann dies ambulant (zuhause und vom Hausarzt) oder muss als intravenöse Therapie im Krankenhaus durchgeführt werden.

