Genetik:
Ein Genort für das Kartagener Syndrom
kartiert auf Chromosom 5

H. Omran, K. Häffner, J. Kühr, A. Völkel, U. P. Ketelsen, U. H. Ross(1),
N. Konietzko(2), T. Wienker(3), M. Brandis und F. Hildebrandt

Universitäts-Kinderklinik Freiburg,
(1) HNO-Universitätsklinik Freiburg,
(2) Ruhrland-Klinik Essen,
(3) Institut für Medizinische Statistik Bonn


Zusammenfassung

Einleitung

Das primäre dysmotile Ziliensyndrom (PCD) ist gekennzeichnet durch eine verminderte "muko-ziliäre Clearance" aufgrund einer angeborenen ziliären Dyskinesie. Die Erkrankung ist durch folgende Befunde charakterisiert:

Ziel:

Genlokalisation für das Kartagener Syndrom

Ergebnisse

Klinik

Aplasie der Sinus frontales Abb.1:
Aplasie der Sinus frontales bei einem 16 jährigen Jungen (II-3)
Zilie mit Strukturdefektintakte Zilienstruktur Abb.2:
Elektronenmikroskopie von Zilien des respiratorischen Epithels
links eines erkrankten Individuums (II-3) zeigt das Fehlen der äusseren Dyneinarme (siehe Pfeil)
rechts im Vergleich die Drstellung eines gesunden Individuums.
Parametrische Multipoint LOD Score Analyse Abb.3:
Parametrische Multipoint LOD Score Analyse. Der maximale LOD-Score von 3,55 ist signifikant. Der Genort kartiert auf Chromosom 5p15-p14.

Genlokalisation:

Kandidatengenidentifikation:

Quelle

Poster, zur Verfügung gestellt von Dr. Omran