Therapie:
Ergänzende Heilmethoden

von Manuela Ott, Heilpraktikerin

"Ein menschliches Wesen ist ein Teil des Ganzen,
ein in Raum und Zeit begrenzter Teil dessen,
was wir das Universum nennen. Es erfährt sich selbst,
seine Gedanken und Gefühle als etwas Abgetrenntes,
was einer optischen Täuschung ist eine Art Gefängnis
und zur Liebe zu nur wenigen Personen aus unserer
Umwelt beschränkt.
Unsere Lebensaufgabe muss darin bestehen, uns aus
diesem Gefängnis zu befreien, in dem wir den Kreis
unseres Mitgefühls erweitern, um alle Lebewesen und
die Natur in ihrer ganzen Schönheit zu umarmen.
In der Tiefe verschwindet das Gefühl des Nicht-Ganz-Seins.
Wir entdecken, beinahe in jeder Zelle unseres Wesens,
dass uns tief in unserem Innern nichts fehlt.
Unsere inneren Reserven an Liebe und Wissen
sind unermeßlich. Wir können von ihnen zehren,
endlos und unerschöpflich."

Albert Einstein

Ich möchte heute in der kurzen Zeit einen Überblick verschaffen, welche Möglichkeiten zur Unterstützung und Ergänzung aus der Praxis sich bewährt haben.

Warum alternative Methoden einsetzen?

Schema des vertikalen Heilsystems

Vgl.: Lehrbuch der Psychokinosologie, Autor: Dr. med. Klinghardt,
2. überarbeitete und erweiterte Auflage 1998, S. 24, Hermann Bauer Verlag

Um zu verstehen, was Ganzheitlichkeit meint, zeigt dieses Schaubild auf welcher Ebenen wir behandeln können.

Neben dem rein materiellen Körper, welcher durch schulmedizinische Medikamente behandelt wird, kann man als Unterstützung und Ergänzung auch weitere Ebenen der Energiekörper ansprechen und somit eine meßbare Verbesserung der Patientenwerte erzielen.

Im einzelnen gibt es folgende Möglichkeiten:

Die traditionelle Chinesische Medizin

Diese Medizin bezieht alle Zusammenhänge mit ein. Bildlich gesprochen sieht sie bei einem Spaziergang nicht den einzelnen Baum, sondern den ganzen Wald.

Im Laufe der letzten Jahre ist die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) durch die klassische Akupunktur bekannt geworden.

Allerdings werden in China nur 30% der Patienten/innen mit Akupunktur behandelt, die restlichen Patienten mit chinesischen Kräutern oder Energieübungen sowie Kraftsuppen.

Es gibt weitaus mehr Therapiemöglichkeiten durch andere Maßnahmen, zum Beispiel durch gesunde Lebensführung, daß man sich im Einklang mit der Natur verhält und natürlich lebt und nicht gegen den Rhythmus des Lebens.

Kritiker glauben, daß eine Medizin, die in China gilt, hier nicht anwendbar sei, weil wir ja ganz andere Bedingungen haben und dementsprechend anders behandelt werden müssen. Jedoch ist die TCM eine Naturmedizin, denn sie bezieht die äußeren Gegebenheiten des Klimas, der Nahrungsaufnahme, die Gefühle und die Lebensumstände mit ein.

Insofern muß man die TCM nach westlichem Verhalten verifizieren und anwenden. Es gibt auch hier Natur, die in uns lebt, und deshalb ist die chinesische Philosophie auch bei uns anwendbar.

Sich vorbeugend gesund zu erhalten ist ein wichtiges Gebot in China. Schon nach einer schlaflosen Nacht geht man dort zum Arzt, weil etwas nicht harmonisch ist.

Man reagiert schnell auf eine Beschwerde, weil die Finanzen knapp sind und man das Übel lieber gleich behandelt, als durch langes Aufschieben den Gesundheitszustand zu gefährden.

Auch werden dort von allen Menschen zur Gesundheitspflege jeden Morgen Übungen gemacht. Dort sind Techniken wie Tai Chi und Qi Gong zu Hause. Gemeinsam trifft man sich zur frühen Morgenstunde auf den großen Plätzen oder in Parks und turnt seine Folge der Übungen. Das Alter spielt keine Rolle. Ich habe ganz alte Menschen neben ganz kleinen Kindern üben sehen.

In China wird in Energiebahnen gedacht. Diese nennt man Meridiane. Bei uns denkt man in Organstrukturen, in China in Energiewolken und Bahnen. Jedes Organ hat eine eigenen Energie, eine Leitbahn und Funktion.

Die TCM behandelt direkt den elektrischen Körper, dass ist der Energiekörper der direkt auf der Haut liegt und uns mit Qi = Energie versorgt.

Man kann diese Punkte mit einen Elektroakupunktgerät massieren oder mit den Fingerkuppen oder akupunktieren.

Es gibt Akupunkturpunkte, die zum einen den

Der Organismus wird dabei entspannt und das Qi gekräftigt. Behandelt man regelmäßig 1-2 x pro Woche hat der Patient weniger Infekte.

Bei Kindern werden diese Punkte massiert oder mit dem Lasergerät kurzfristig stimuliert.

Bewährt haben sich auch Einreibungen von Thymianöl an diesen Punkten = krampflösend, schleimlösend, auswurf fördernd.

(siehe Primavera Life Katalog: Tel: 08376-8080).

Thymianöl kann auch zusätzlich inhaliert werden, 2 Tropfen auf 2 ml NaCl.

Cave:
Ätherische Öle können bei Überdosierung psychoaktiv wirken, event. reizen!

Bei Erwachsenen werden diese Punkte für ca. 20-30 Minuten unter bestimmten Stimulationstechniken genadelt.

Der erfahrene Therapeut kennt die Stichtiefe und die Akupunktur - Regeln, um den Körper in einen Ausgleich der Energieflüsse zu bringen.

Akupunktur bietet ein schnell sichtbares Resultat.

Neben Kraftsuppen und chinesischen Kräutertees, welche den Körper stärken können, kann man auch Kinder wie Erwachsene moxen = Moxibustion.

Dies ist ein Verfahren, in welchem Beifußkraut (Artemissia Vulgaris) oder ersatzweise Moxakohle über den Akupunkturpunkt verbrannt wird, mit dem Erfolg, daß dem Körper Energie und Kraft zugefügt werden kann.

Therapie - Ziel:
Im Energiefluß zu bleiben und immer wieder einen Ausgleich schaffen, um den Körper zu entspannen, zu stärken und infektfrei zu halten.

Wenn man Energie hat geht alles leicht und schnell.

Langsamkeit, Lustlosigkeit, Erschöpfung ist häufig ein Energiemangel und kann gut mit Moxibustion aufgefangen werden.

Nachteil:
Rauchentwicklung

Bezugsquelle:
Siehe Methatec-Katalog: Tel: 07307/97550

Weiteres Verfahren ist japanische Fingerdruckmassage = Shiatsu.

Ist für Kinder und Personen mit Nadelphobie ratsam.

Die Shiatsubehandlung findet traditionelle bekleidet auf einer Bodenmatte statt und dauert in der Regel 1 Stunde. In der Behandlung übt der Therapeut tiefenwirkenden Druck sanft mit Daumen oder Handballen, verstärkt (dosiert) mit Ellenbogen oder Knie entlang der Energieleitbahnen (Meridianen) im Körper aus.

Therapieziel:
Ausgleich der Lebensenergie, Anregung der körpereigenen Heilkräfte, fördert Stoffwechsel und stärkt Immunsystem, löst die Blockade im Zwerchfell und lockert die verspannten Muskeln bei Patienten mit Kartagener Syndrom.

Klassische Homöopathie

Die Klassische Homöopathie wurde in den letzten Jahren zunehmend populär. Es ist eine junge Wissenschaft, denn sie wurde erst vor 200 Jahren von dem deutscher Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) entdeckt und etabliert.

Der wichtigste Grundsatz der Homöopathie lautet:
"Similia similibus curentur."

Auf deutsch:
"Ähnliches möge mit Ähnlichem geheilt werden."

Dies bedeutet:
eine Erkrankung wird mit einem Mittel behandelt, welches am gesunden Menschen verabreicht ähnliche Symptome hervorruft, wie bei der zu heilenden Erkrankung.

Es gibt ungefähr 2000 geprüfte homöopathische Mittel, welche besonders hergestellt werden. Die Substanzen werden stufenweise verdünnt und verschüttelt.

Diese Vorgehnsweise nennt man Potenzierung.

Dadurch erhalten die Mittel ihre besondere Kraft bzw. ihre Information wird freigesetzt.

Es werden unterschiedliche Stoffe potenziert aus dem Mineral- und Pflanzenreich, aus Tieren und Metallen.

Da die ursprünglichen Stoffe verdünnt und verschüttelt wurden, liegen sie in einer nicht krankmachenden Form vor. Eingenommen erhält der Körper zusätzlich zur bestehenden Erkrankung eine "weitere" Information und um so stärker wird seine Selbstheilungskraft (Lebenskraft) darauf reagieren.

Die Homöopathie weist spezifische eigene Gesetze auf. So gibt es z. B. das Ähnlichkeitsgesetz.

Dunkelfeldmikroskopie nach Prof. Enderlein

Die biologische Therapie nach Professor Günther Enderlein (1872 bis 1968) wird in meiner Praxis mit Hilfe des Dunkelfeldmikroskops ausgewählt und diagnostiziert.

Prof. Enderlein war Mikrobiologe in Berlin und Hamburg, wo er ein eigenes Institut leitete. Er fand heraus, daß Mikroorganismen, einen Formenwandel durchlaufen. Aus kleinsten lebenden Eiweißstrukturen können z. B. Viren , aus Viren Bakterien, aus Bakterien Pilze entstehen und umgekehrt. Diese Fähigkeit wird in der Fachsprache Pleomorphismus genannt.

Die Untersuchung durch ein Dunkelfeldmikroskop veranschaulicht nicht nur die Quantität der verschiedenen Blutzellen, sondern kann auch Aussagen treffen über die Aktivität und Funktionstüchtigkeit unserer Blutbestandteile.

Die Therapie durch entsprechenden Präparate kann eingeschlafene Prozesse wieder aktivieren. Sie regen die Eigenregulation der Mikroorganismen an, so daß krankmachende Formen (Bakterien, Viren und Pilze) abgebaut werden und ausgeschieden werden können.

Im klassischen Sinn, wie einst schon Pasteur erkannte:
"Die Mikrobe (Erreger) ist nichts, das Terrain ist alles."

Chiropraktik und Osteopathie

Leitsatz:
Panta Rei - alles was lebt bewegt.

Die Osteopathie hilft mit ihren manuellen Techniken die Funktion und Bewegung der Organe, des Aufhängungssystems und der Strukturen aufrecht zu halten. Dies ist besonders Kartagener wichtig, Empfehlung regelmäßige Behandlung alle 6-8 Wochen

Spezielle Behandlung im Gebiet:

Vorteile:

Jeder Patient findet seinen Therapeuten zur rechten Zeit.

Jeder Patient hat eine Affinität zu einem Therapieverfahren, nicht jedem hilft die gleiche Methode.

Wir können unser Vertauen in unsere eigen Heilungskraft verstärken und die Wahrnehmung schulen.

Weitere Möglichkeiten:

Familienaufstellung nach Bert Hellinger

Ganze Familie ist unsichtbar belastet, gebundene Liebe verbraucht viel Energie

Physioenergetik

unsichtbare Glaubensätze halten den Patient unbewußt ab gesund zu werden "Ich kann nicht glauben wieder ganz gesund zu werden"

Sie können mich gerne bei Fragen kurz anrufen.
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Manuela Ott, Heilpraktikerin
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65185 Wiesbaden
Tel.: 0611/3602935
Fax.: 0611/3602937
e-mail: manu.o@gmx.de

Quellenangaben:

Traditionelle Chinesische Medizin:

Traditionelle Akupunktur:

Chinesische Ernährungslehre:

Osteopathie:

Dunkelfeldmikroskopie nach Prof. Enderlein:

Klassische Homöopathie:

Anti-Pilz-Therapie: